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Geschichte und Erfolge
Danke an die Black Bears wo in diesem Text auch links
eingebaut sind . Danke auch Simon Dudle für seinen
Text .
Mannschaftsfoto 1963 / 64

Mannschaftsfoto 1996 / 97

Mannschaftsfoto 1999 / 2000

Mannschaftsfoto 2003 / 04

Cupsieg 12.4.2004 St.Jakob
Park Basel ( GC . FC Wil )

Mannschaft 2004 / 05

Mannschaftsfoto 2005
/ 06 Vorrunde

Mannschaftsfoto 2005 / 06
Rückrunde
1900: Gründung des Vereins als FC Stella
1902:
Namensänderung in FC Fors
1907:
Gründung des FC Wil
1914–1918:
Kein Spielbetrieb
1920:
Wiederaufnahme Wettspielbetrieb
1937:
Gruppenmeister Junioren
1943:
Aufstieg in die 3. Liga
1945:
Aufstieg in die 2. Liga
1949:
Aufstieg in die 1. Liga
1952:
Aufstieg in die Nationalliga B
1954:
Abstieg in die 1. Liga
1961:
Abstieg in die 2. Liga
1974:
Aufstieg in die 1. Liga
1975:
Abstieg in die 2. Liga
1991:
Aufstieg in die 1. Liga
1992:
Aufstieg in die Nationalliga B
1993:
Teilnahme Aufstiegsrunde Nationalliga A
1997:
Schweizercup Viertelfinal
1998:
Schweizercup Halbfinal
1998:
Meister NLB
1999:
Teilnahme Aufstiegsrunde NLA
2001:
Teilnahme Aufstiegsrunde NLA
2001:
Meister NLB
2002: 4.
Teilnahme Aufstiegsrunde NLA und
13.7.2002
Erster Sieg in der NLA 4:0 gegen Aarau
3.11.02
11:3 Sieg gegen den FC St.Gallen
2002/2003
Teilnahme an der letzten Finalrunde
12.April
2004 Schweizer Cupsieger!!!!!!!!
Die Gründung
Leider fehlen Protokolle aus
der Gründungszeit. In den 20er Jahren wurde die runde Zahl
1900 aus mündlichen Überlieferungen als Gründungsjahr
ausgewählt.
Der Fussball wurde um 1900
von 2 Stricker-Praktikanten aus England nach Wil geschleppt
und gewann bei den älteren Schülern und Lehrlingen schnell
an Bedeutung und es wurde an Abenden und Sonntagen gekickt.
Der Fußballplatz
Einen Fußballplatz gab es in
Wil natürlich noch nicht und darum spielten sie
hauptsächlich auf dem harten Bleicheplatz, wo natürlich der
Spielball und die Schuhe stark strapaziert und oft auch Knie
und Hände «geschunden» wurden. Aber gelegentlich gaben
gutmütige Landwirte ihre abgemähten Wiesen zum spielen frei
und die Umkleidelokale befanden sich teils im Thurgauerhof,
in der Frohburg, im Lindenhof und auch im Gemsli. Einen
besseren Platz gab es erst später als die heutige Reitwiese
(damals Eisbahnwiese) bei Stadtweier gemietet wurde, jedoch
konnte nur vom Frühling bis Herbst Fussball gespielt werden.
Als Umkleidekabine diente damals das Eisbahn-Hüsli, wobei
jedoch der vorhandene Billettschalter nur von wenigen
Zuschauern benützt wurde. Nach 1920 kaufte dann die
Politische Gemeinde Wil die Lindengutliegenschaft und damit
bot sich dem FC Wil die Gelegenheit endlich eine bleibende
Stätte zu finden. Allerdings musste man sie zum damaligen
unerschwinglichen Preis von Fr. 600.- pachten. Von da an
hatte es der Platzwart auch leichter, denn er musste nicht
alle 2-3 Wochen ein neues Feld suchen und konnte somit
"seinen" Platz ausmessen, mit Sägemehl die Linien ziehen und
die Goals aufbauen. Und nach zähen Verhandlungen konnte man
sogar eine hundert Fränkige Gemeindesubvention herausholen.
Den ersten Höhepunkt erreichte der FC Wil
mit dem damaligen Aufstieg in die Promotionsklasse (zu
vergleichen mit der heutigen Nationalliga B). Aber gleich
nach Saisonende zogen einige Spieler der
Promotionsmannschaft von Wil weg und andere waren schon
Familienväter geworden und mussten somit dem Nachwuchs
schauen. Danach fehlte es an Spielern und so hatte die
folgende Hauptversammlung zu entscheiden zwischen
Liquidation oder Rückzug aus dem Meisterschaftswettbewerb.
Neuanfang
Nach nur kurzen Unterbruch begann eine
neue Ära mit neuem Präsidium, welche aber nicht unter dem
besten Stern stand. Die damaligen «Verantwortlichen» suchten
nämlich bald das Weite, nicht ohne die Hinterlassenschaft
von Fr. 600.– Vereinsschulen. Um die Ehre des FC Wil zu
retten, steuerten fünf Senioren den vollen Wert zusammen,
ohne sie hätte der Verein nicht mehr bestehen können.
Mobilmachung
Selbstverständlich wurde auch im FC Wil
durch die Generalmobilmachung Ende August 1939 und die lang
andauernde Aktivdienstzeit vieler Mitglieder der
Sportbetrieb stark reduziert. Es war damals ein Glücksfall,
dass gerade in dieser Zeit im Club eine ausgezeichnete erste
Juniorenmannschaft für Furore sorgte. Sie wurde überlegen
ostschweizerischer Meister und bildete bald darauf eine
gesunde Basis für den Aufbau einer 1. Mannschaft, die eine
Blutauffrischung bitter nötig hatte. Der FC Wil spielte
damals immer noch in der 4. Liga, doch brauchten die Jungen
zuerst ein wenig Erfahrung um die Mannschaft nach oben zu
führen. 1943 wurde Wil I dann Gruppenmeister, verlor das
Entscheidungsspiel um den Aufstieg unglücklich. Aber die
Wiler Glückspilze schafften den Aufstieg doch noch, zwar am
"grünen" Tisch, denn die 3.Liga wurde aufgestockt.
1.Liga
Die Wiler stiegen im darauf folgendem Jahr
fast ab, konnten aber aus den Fehlern lernen und stiegen
1945 in die 2.Liga auf. Jetzt begann die große Zeit für den
FC Wil. Viermal nacheinander wurde Wil Gruppenmeister, immer
wieder klappte es in den Aufstiegsspielen nicht nach Wunsch,
bis es dann 1949 nach einer wahren Bombensaison doch hieß:
Wil in der 1. Liga!
Nationalliga B
Dies war damals auch Grund genug zu einem
wahren Bombenfest. Immer größer wurde in diesen Jahren die
Zahl begeisterter Anhänger. Der Fußballclub war um seinen
treuen Anhang wirklich zu beneiden. In dieser Zeit wurde der
Sportplatz Lindengut ständig ausgebaut und verbessert. Vor
Zuschauermassen von 3000 und mehr gastierten Mannschaften
wie die Grasshoppers, FC Zürich, FC Bern, FC St.Gallen u.a.
in Wil. Und wer erinnert sich von den älteren
Fußballfreunden nicht des denkwürdigen Achtelfinals im Cup
gegen den nachmaligen Cupgewinner FC La Chaux-de-Fonds, als
auf steinhart gefrorenem Terrain die Wiler lange Zeit dem
Sieg näher standen? Oder jenes Cupspiels in Basel, als trotz
der großen Enttäuschung über den Platzabtausch Hunderte von
begeisterten Schlachtenbummlern ihrer Ersten zujubelten, als
sie erst nach toller Gegenwehr in einem prächtigen Kampf den
A-Klassigen unterlag? Damals konnte der Clubkassier mit dem
in Basel verdienten Geld, den gesamten Kostenanteil des
Vereins an das famos gelungene Umkleidehäuschen bar auf den
Tisch legen! Ja der FC Wil war auch außerhalb von
Heimatstädtchen bekannt. Vom Erfolg getragen gehts immer
leichter, für den Aktiven wie für den Anhang. Es war eine
stolze Zeit in der 1. Liga Dritter, im folgenden Zweiter und
im Dritten bereits Gruppenmeister, und nach erfolgreichen
Finalspielen stand es in beinahe allen Zeitungen: Wil ist
Schweizermeister der 1. Liga! Die Wiler Bevölkerung
bereitete an jenem denkwürdigen Montagabend den Fußballern
einen Empfang, der allen Teilnehmern unvergessen blieb.
Der glorreichen Zeiten und der
Abstieg:
Wil war zum ersten mal in der NLB. Der
Club hatte wirklich den Zenit erreicht, und in hellen
Scharen kamen die treuen Zuschauer zu den Spielen, die in
der Folge nicht mehr lauter Siege, aber sehr oft ganz
ausgezeichneten Fussball brachten. Nach zwei ereignisreichen
Saisons war die Herrlichkeit zu Ende. Wil I konnte sich
nicht mehr in der NLB halten und durch den Abgang und das
älter werden von vielen Stammspielern stieg man ab. Man
hatte dem Nachwuchs zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und
büßte hart dafür, denn man stieg 1961 sogar in die 2.Liga
ab. Der Wiederaufstieg in die höchste Amateurliga erfolgte
wieder im Jahre 1974, doch bereits ein Jahr später wurde der
FCW wieder in die 2. Liga relegiert.

Die Ära Gross
1991 schaffte der FC Wil unter dem
Spielertrainer Christian Gross den aufstieg in die höchste
Amateurliga der Schweiz. Und schon ein Jahr später konnten
sich die Wiler, mit vielen begeisterten Fans, in den
Aufstiegsspielen durchsetzten und schafften zum 2 mal in
ihrer Clubgeschichte den Aufstieg in die 2.höchste Liga der
Schweiz. 1993, ein Jahr nach dem Aufstieg konnten sich die
Wiler für die Aufstiegsrunde qualifizieren, blieb aber in
der NLB. Christian Gross zieht zu GC und der FC Wil spielt
einige Saisons in der Abstiegsrunde, danach kommen noch
einige unvergessliche Momente, z.B. als man 1997 bis in den
1/4 Final und 1998 sogar in den 1/2 Final schaffte, aber an
Lausanne scheiterte, damals träumte man schon vom Cupfinal
Wil - St.Gallen.
Zu dem Spiel Wil - St.Gallen kam es noch
im Jahre 2001, im Frühling verloren die Wiler das Cupspiel
gegen die St.Galler mit 3:1 und im Herbst bekamen die Wiler
eine neue Chance, und sie nutzten sie auch. Der 3:2 Sieg
wahr äußerst verdient. Nach St.Gallen musste im 1/8
Finalspiel auch Lugano daran glauben, der damalige NLA
Zweite verlor gegen die Wiler mit 2:3. Nun kam wieder einmal
Lausanne und die Romands waren wiedereinmal Endstation für
die Wiler. Wie sie Verloren haben ist besonders hart, denn
nach dem 1:1 nach der regulären Spielzeit entschieden die
Lausanner das Spiel erst im Penaltyschiessen. Als Rapo als
letzter Wiler antrat, weil schon alle anderen Wiler
schossen, verschoss er den Penalty und sie verloren das 1/
Finalspiel mit 10:11 n.P.
Die Mannschaft spielte 10 Jahre in der NLB,
wurde 1998 und 2001 NLB-Meister und erreichte schon 4 mal
die Aufstiegsrunde (93,99,01 und 02) und beim vierten Mal
hat es geklappt und die Wiler sind verdient aufgestiegen.
Das Kapitel NLA
Der grosse Bruder, FC St.Gallen, wurde in
der Saison 02/03 mit einer 11:3 Packung heim geschickt und
dieses Resultat ging um die ganze Welt, leider kam kurz
danach das böse Erwachen aus dem Traum. Denn der Präsident
Hafen wurde verhaftet, weil er Geld hinterzogen hatte und es
zum Teil in den FC steckte. Nach harter arbeit von vielen
Freiwilligen Wiler schaffte man dann trotz Finanziellen
Problemen, ein ausgeglichenes Budget zu präsentieren und man
bekam auch die Lizenz für die Saison 2003/04.
In der ersten und turbulenten NLA Saison schaffte man es in
den UI Cup und dort eliminierte man zuerst eine lettische
und dann die holländische Spitzenmannschaft aus Tillburg.
Aber eine Runde später war in Nantes Endstation, denn die
Franzosen waren einfach eine Klasse besser.
Auch in der
Saison 03/04 schrieb der FC Wil eine negativ Schlagzeile an
der anderen und man stand den Finanziellen Kollaps sehr
nahe. Aber Gleichzeitig durfte man in dieser schweren Zeit
auch den grössten Triumph der Vereinsgeschichte schreiben,
denn man qualifizierte sich mit einem Sieg gegen St.Gallen
für den Cupfinal und gewann ihn verdient mit 3:2 gegen GC.
Spielbericht
und
Imperessionen
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