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Der Fc Wil verliert sein erstes Spiel in der Saison 05/06
verdient in Baulmes . Die Spieler des FC Wil waren absolut unter Ihrem Niveau
und spielten ganz schlecht !
Bericht von Fanclub Präsident Alex
Winter !
Hinten zu löchrig, vorne ohne
Vollstrecker, im Mittelfeld fehlte wohl der Spielmacher, darum war die
0:2-Niederlage Wils in Baulmes logisch. Sportchef Fredy Strasser plädiert dafür,
den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Maurizio Jacobacci, der neue Trainer,
macht beim Team gewisse taktische Differenzen aus. Trotzdem ist er optimistisch,
das richtige Gleichgewicht zu finden und mit Hilfe der einen oder anderen
Neuverpflichtung bereits gegen Kriens ein positives Resultat erzielen zu können.
Eine Reise nach Baulmes lohnt sich allemal. Man
fährt an Sonnenblumen vorbei, und golden glänzt das Getreide. Das Dörfchen hat
900 Einwohner und ein hübsches kleines Stadion, einfach idyllisch. Nicht so für
den FC Wil am Sonntag, der mit leeren Händen nach Hause kam. Sie waren wohl mehr
am Ball als der Gegner, konnten aber dessen Hintermannschaft selten vor grössere
Probleme stellen. Zu langsam und zu berechnend war der Spielverlauf der
Aebtestädter. Dazu kam, dass die Hintermannschaft einen schwächeren Tag einzog
und nicht nur bei den beiden Gegentoren nicht den besten Eindruck hinterliess.
Felix Mordeku im Sturm wirkte isoliert und hatte nicht seinen besten Tag. Auch
fehlte der Mannschaft ein Spielmacher, der das Spiel der eigenen Mannschaft
führen kann. Eine interessante Aussage machte Wils Trainer Maurizio Jacobacci
nach dem Spiel: «Taktisch hat die Mannschaft wohl zu wenig gearbeitet. Gewisse
Dinge, die sie wissen müssten, schienen sie zum erstenmal zu hören. Ansonsten
müssen wir noch schneller spielen, aber die Richtung stimmt, ich sehe den Weg.»
Den Kurs behalten
In die gleiche Richtung will auch Sportchef Fredy
Strasser:« Es wird jetzt wieder Leute geben, die weiss Gott was für Spieler
verpflichten wollen. Wir müssen aber das Gleichgewicht finden. Auch eine
billigere Mannschaft kann ein gutes Team sein. Wenn Wille und Einsatz stimmen,
ist vieles möglich und lässt sich einiges erreichen.»
Longo und Cengel verpflichten
«Wir wollen», so Strasser weiter, «Bem und wenn
möglich Maccioli von Sion verpflichten. Dominique Longo hat am Montag
unterschrieben. Oender Cengel unterschrieb am Dienstag einen Dreijahresvertrag.
Zudem hoffen wir auf den einen oder anderen Jungen aus dem eigenen Nachwuchs,
das muss unser Weg sein.»
Kriens ohne Brand
Am kommenden Samstag, 23. Juli, erfolgt um 17.30
Uhr im Stadion Bergholz die Heimpremiere zur Saison 05/06. Gegner ist dann der
SC Kriens aus der Innerschweiz. Die Innerschweizer verloren wie der FC Wil ihr
Startspiel mit 0:2 – überraschenderweise zuhause gegen den FC Wohlen. Ganz
sicher ins Gewicht fiel die verletzungsbedingte Absenz von Stammtorhüter Patrick
Foletti und vor allem vom deutschen Spielmacher Christian Brand. Und dieser
Brand, der immer mit dem Ball etwas anzufangen weiss, wird auch gegen den FC Wil
noch einen Strafsamstag abzusitzen haben. Personell muss man sicher ein
besonderes Auge auf das Sturmduo Mellino und Burri haben. Trainer Jacobacci über
die Innerschweizer: «Ich erwarte sie auswärts stärker. Sie sind eine
Kontermannschaft und werden mehr Raum finden als gegen den FC Wohlen.»
Mehr Persönlichkeit
Über das eigene Team sagt er: «Wir haben nun
einen Anhaltspunkt. Es wird ein schwieriges Spiel. Wir werden eine Woche weiter
sein, den einen oder anderen Spieler dazubekommen, und wir müssen das
Gleichgewicht zwischen Abwehr und Angriff finden.»
Präsident Alex Winter |